Celina Wasser
aus Benken möchte unbedingt zurück ins Swiss-Ski-Kader.
An der Budget-Bürgerversammlung wurde der Antrag angenommen, die Anwohnenden des Aubodens mit 30'000 Franken bei ihren Einsprachen zu unterstützen. Über private Kanäle wurde mobilisiert, und der Gemeindepräsident sowie die Uneingeweihten überrumpelt. Dieses Vorgehen verletzt zentrale demokratische Grundsätze. Es sind vorgängig ausnahmslos alle Stimmberechtigten über sämtliche Geschäfte einer Versammlung zu informieren, sonst drohen weitreichende finanzielle Folgen über versteckt organisierte Mehrheiten. Die Gemeinde darf nicht Partei werden, sie hat Baugesuche rechtsstaatlich und neutral zu beurteilen.
Auch sind die prophezeiten Horrorszenarien nicht eingetroffen, denn im Unterschied zu einem Asylbewerberheim verfügen die hier Betreuten über Aufenthaltstitel, welche sie üblicherweise nicht durch kriminelles Verhalten gefährden. Erfahrungen aus anderen Gemeinden im Toggenburg bestätigen dies. Statt Ängste zu schüren, ist es zielführender, mittels Fakten wirksame und legale Lösungen zu erarbeiten. Zudem: Während die Unterbringung im Auboden die Gemeindefinanzen entlastet, zahlen die 30'000 Franken Anwaltskosten die Steuerzahler. Ich wähle Michael Ledergerber. Ich vertraue darauf, dass er die Gemeinde wirtschaftlich und gesetzeskonform führt.
Peter Bünzli, Brunnadern
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